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Umgangsformen als Wettbewerbsvorteil

Allgemein, Kommunikation, Umgangsformen

Umgangsformen als Wettbewerbsvorteil

Warum gutes Miteinander oft der entscheidende Unterschied ist

Die meisten Menschen machen ihren Job gut.
Fachlich passt es, die Abläufe funktionieren, die Aufgaben werden erledigt.

Und trotzdem gibt es Situationen, die sich „irgendwie schwierig“ anfühlen.

Gespräche verlaufen zäh.
Abstimmungen ziehen sich.
Kunden springen ab, ohne dass klar wird, warum.

Es sind oft keine großen Fehler.
Eher kleine Momente, die schwer zu greifen sind.

Wenn man spürt, dass etwas nicht rund läuft

Ein Unternehmen kam genau mit diesem Gefühl auf uns zu.

Die Rückmeldung der Geschäftsführung war nicht:
Unsere Mitarbeitenden können das fachlich nicht.

Sondern eher: Irgendwo hakt es im Miteinander.

Es kam vor, dass Aufträge nicht zustande kamen oder Gespräche früh abgebrochen wurden.
Teilweise ging es sehr schnell um den Preis, obwohl noch gar kein klares Bild vom Bedarf da war.

Doch je genauer wir hingeschaut haben, desto klarer wurde:

Es ging nicht um fehlendes Wissen.
Es ging um Unsicherheit im Verhalten.

Unsicherheit zeigt sich oft leise

Diese Unsicherheit ist selten offensichtlich.

Sie zeigt sich zum Beispiel darin, dass

  • nicht nachgefragt wird, obwohl etwas unklar ist
  • Gespräche schneller beendet werden, als es sinnvoll wäre
  • Themen vermieden werden, die vielleicht unangenehm sind
  • Rückmeldungen hinausgezögert werden

Nach außen wirkt das schnell wie Desinteresse oder Unverbindlichkeit.

Innen ist es häufig etwas anderes:
fehlende Sicherheit im Umgang mit solchen Situationen oder fehlende Klarheit im System.

  • Abläufe sind nicht eindeutig definiert
  • Zuständigkeiten sind unklar: Wer macht was, wer entscheidet was
  • Vertretungsregelungen fehlen oder greifen nicht
  • Erwartungen werden nicht ausgesprochen, sondern vorausgesetzt

Zum Beispiel:
Ich wusste nicht, dass von mir erwartet wird, innerhalb von 24 Stunden auf eine Mail zu antworten.

Oder:
Ich bin davon ausgegangen, dass der andere schon weiß, wie wir das bei uns machen.

Diese kleinen Annahmen wirken im Alltag stärker, als man denkt.
Und genau hier entstehen Missverständnisse, die vermeidbar wären.

Umgangsformen beginnen bei der eigenen Haltung

Gute Umgangsformen sind kein Regelwerk.
Sie geben Orientierung.

Wie gehe ich auf andere zu
Wie spreche ich Themen an
Wie bleibe ich klar, ohne hart zu wirken
Wie schaffe ich Verbindlichkeit, ohne Druck aufzubauen

Diese Fragen lassen sich nicht „vorgeben“.
Sie brauchen Reflexion und gemeinsames Verständnis.

Mitarbeitende machen Kultur sichtbar

Im gemeinsamen Arbeiten wurde deutlich:

Das Verhalten der Mitarbeitenden ist immer auch Ausdruck der Unternehmenskultur.

Wenn Unsicherheit da ist, fehlt oft ein klarer Rahmen.
Wenn Kommunikation unterschiedlich läuft, gibt es selten ein gemeinsames Verständnis davon, was „guter Umgang“ eigentlich bedeutet.

Unternehmenskultur entsteht nicht auf dem Papier.
Sie zeigt sich im Alltag, im Verhalten, in kleinen Situationen.

Genau hier setzen wir an.

Ein Workshop zum Thema Umgangsformen oder „Knigge im Unternehmen“ bietet einen guten Rahmen, um diese Themen gemeinsam zu beleuchten.

Offen, praxisnah und mit Blick auf die tatsächlichen Situationen im Arbeitsalltag.

  • Welche Erwartungen haben wir aneinander
  • Was bedeutet für uns Verbindlichkeit
  • Wie wollen wir miteinander kommunizieren
  • Was ist bei uns selbstverständlich und was nicht

Oft entsteht dabei zum ersten Mal ein gemeinsames Bild davon, wie Zusammenarbeit konkret aussehen soll.

Und genau das schafft Sicherheit.

Was sich dadurch verändert?

Wenn Mitarbeitende mehr Sicherheit im Verhalten bekommen, verändert sich vieles fast automatisch.

Gespräche werden ruhiger und klarer.
Absprachen verlässlicher.
Missverständnisse nehmen ab.

Und vor allem:
Das Miteinander fühlt sich stimmiger an.

Das wird intern spürbar und extern wahrgenommen.

Ihr Vorteil

Gerade weil fachlich vieles vergleichbar ist, macht genau das den Unterschied.

Wie Menschen miteinander umgehen.
Wie sie wirken.
Wie sicher sie in ihrem Verhalten sind.
Wie wohl sie sich bei Ihnen im Unternehmen fühlen.

Das entscheidet oft darüber, ob Zusammenarbeit entsteht oder nicht.

Einladung zum Weiterdenken

Wo erleben Sie in Ihrem Alltag Situationen, die sich „nicht ganz rund“ anfühlen?
Wo könnte Unsicherheit im Verhalten eine Rolle spielen?

Und was würde sich verändern, wenn mehr Klarheit und Sicherheit da wäre?

Wenn Sie das gemeinsam mit Ihrem Team anschauen möchten, begleite ich Sie gerne dabei.

Praxisnah, offen und mit dem Ziel, Lösungen zu entwickeln, die wirklich zu Ihnen passen.

SO. Info

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Ich freue mich auf Sie,
Ihre Simone Oßwald

Signet Simone Oßwald Beratung

Simone Oßwald

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